Letzte Aktualisierung:
20.05.2012

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Fahrabteilung

DM 2010 für Fahrer mit Behinderung: Bronze für Hubert Markett!

Der Pferdesportverein (PSV) Schloss Kapfenburg hat in diesem Jahr die zehnte Jubiläumsveranstaltung der Deutschen Meisterschaft für Fahrer mit Behinderung im baden-württembergischen Lauchheim-Hülen ausgerichtet. Acht Fahrer starteten einspännig in der Klasse M, wobei Pferde wie auch Ponys startberechtigt waren. Titelverteidiger Heiner Lehrter (Mettingen) errang mit Cholin die Silbermedaille (117,99 Punkte) und musste sich nur von Ivonne Fiering (Insel Poel) mit Beethoven (109,54 Punkten) geschlagen geben. Der dritte Platz ging mit 120,63 Punkten an Hubert Markett (Rees-Haldern) mit Jesko.

Mit in die Platzierung kam Sielke Harde (Welver) mit Prospa und 128,56 Punkten auf Platz vier.
Ivonne Fiering, Fahrerin aus den neuen Bundesländern und somit mit weiter Anreise, hatte im vergangenen Jahr die Bronzemedaille gewonnen und legte in diesem Jahr den Grundstein zum Erfolg mit einem Sieg in der Dressur mit 47 Punkten. Platz zwei in der Dressur ging an Josef Sauerwald (Havixbeck) und Don´t Confess (51,60), Platz drei an Sielke Harde und Prospa (52,20). Heiner Lehrter, Industriekaufmann aus Mettingen, holte nach einer verpatzten Dressur im Gelände mit einem Sieg (47,59) wieder auf. Er schaffte es dann auch mit einer Nullfehlerrunde sich von der dritten Stelle aus dem Zwischenstand auf die zweite Position zu schieben. Zweiter im Marathon wurde Markus Beerhues (Langenberg) mit Bandit mit 57,12 Punkten. Der dritte Platz im Gelände ging an Hubert Markett (62,23). Im Kegelparcours verlor er jedoch seinen zweiten Platz im Zwischenstand durch sechs Strafpunkte. Ivonne Fiering kam im Gelände mit 62,54 Punkten auf Platz vier. Damit übernahm sie vor dem abschließenden Hindernisfahren die Führung, und gab sie durch eine starke fehlerfreie Fahrt auch nicht wieder ab.

Sonntag 28.02.2010
Die erste Fahrveranstaltung des Jahres in unserer Region ist, schon über viele Jahre, das Freundschaftturnier in der Halle des Reiterverein Seydlitz Kalkar und Umgebung e.V.
Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse hatten 17 Gespanne der Weg zur Reit- und Fahranlage nach Kalkar-Wissel gefunden.
Bei den Einspännerwettbewerben stellten die Halderner mit sechs Startern fast das halbe Starterfeld. Bei der Dressur konnte Hubert Markett mit Jesko den ersten Platz für sich verbuchen. Bernd Smaak vom RV Praest folgte auf dem zweiten Platz vor Corinna Kettler und Richard Kobow. Den sechsten Platz erreichte Joana Wilkinson gemeinsan mit Klaus Jeske, gefolgt von Andrea Annecke auf dem neuten Platz. Beim Hinderniswettbewerb waren die sieben erstplatzierten mit Null-Fehlern ins Ziel gekommen. Dieser Wettbewerb war für die Zuschauer und die Teilnehmer gleichermassen ungemein spannend. Die Zeitdifferenz zwischen dem Ersten und dem Zehnten betrug nur 7 Sekunden. Die ersten drei Plätze belegten Corinna Kettler, Joana Wilkinson und Hubert Markett. Richard Kobow belegte den fünften Platz. Andrea Annecke und Klaus Jeske hatten leider je einen Abwurf zu beklagen und erreichen somit die Plätze Neun und Zehn.
Bei den Zweispännern gab es insgesamt vier Starter. Den Dressurwettbewerb konnte Markus Beerhues für sich entscheiden. Fred Laufer belegte hier den undankbaren vierten Platz. Im Gegenzug konnte  Fred Laufer die Konkurrenz im Hindernisfahren mit zwanzig Sekunden Vorsprung hinter sich lassen. Mit einem Abwurf erreichte Markus Beerhues den dritten Platz.
Nach dem traditonellen gemeinsamen Essen (Mus mit Mettwurst) haben hoffentlich alle Teilnehmer den heimatlichen Stall erreicht bevor das Sturmtief Xynthia den Niederrhein fest im Griff hatte.
Das Foto in der Anlage zeigt das Halderner Team inclusive unserer Gäste Joana Wilkinson und Markus Beerhues vom Zucht-, Reit und Fahrverein St.Georg Wadersloh e.V.

Bericht der Fahrabteilung

Unsere Fahrabteilung ist eine starke Gruppe. Es sind 30 Mitglieder eingeschrieben, von 16 bis 76 Jahren. Über ein eigenes Gespann verfügen 20 Mitglieder.

Das Jahr ist reichhaltig ausgefüllt:


Von März bis Dezember finden fast jeden Samstagnachmittag Übungsstunden, mit unserem Fahrlehrer Johann Hülsmann, auf dem vereinseigenen Fahrplatz statt.

Im Januar beginnt unser Fahrerjahr mit dem Neujahrsessen.

Im März veranstalten wir zusammen mit dem Fahrverein in Kalkar ein kleines Hallen-Vergleichsturnier.

Die 1.Mai Fahrt ist schon große Tradition. Wir pflegen sie schon gut 35 Jahre. Es ist immer eine schöne Fahrt mit  15-20 Kutschen durch die Frühlingslandschaft. Ebenfalls im schönen Mai finden unsere Vereinsmeisterschaften statt.

Im August gibt es eine Fahrradtour, mal ohne Kutschen, dafür aber mit Kind und Kegel.

Im September hat sich mittlerweile unsere Orientierungsfahrt gut eingebürgert. Hier starten rund 30 Gespanne und haben viel Spaß dabei.

Im Novemer nehmen viele an der Hubertusmesse und einer anschließenden Rundfahrt teil.

In der Regel finden zwei Mitgliederversammlungen statt, auf denen alles Nötige besprochen wird. Darüber hinaus finden Turnierbesuche und –teilnahmen einzelner Mitglieder statt. Ebenso beteiligen wir uns an den Kutschenkorsen in der Umgebung.

Auch nicht vergessen werden gemeinsame Ausfahrten und Geburtstage.

Alle 2 Jahre veranstaltet unser Verein ein großes Fahrturnier der gehobenen Klasse.
 

Ein ganz besonders Ereignis wurde im Jahr 2007 vom Reit- und Fahrverein St. Georg Haldern ausgerichtet. Die Deutsche Meisterschaft im Fahren für die Einspänner und Fahrer mit Behinderungen und die Rheinisch Meisterschaft der Zwei- und Vierspänner.

Der Reit- und Fahrverein St. Georg Haldern ist der einzige Verein dieser Art im Stadtgebiet Rees.

Fast 300 Mitglieder sind in diesem Verein zu Haus. Reiten und Fahren, das sind die Tätigkeiten seit 1926. In der wechselvollen Geschichte hat es Höhen und Tiefen gegeben. Die Jugendförderung hatte aber immer einen sehr hohen Stellenwert. Viele Veranstaltungen prägen das Bild.

Auf dem Gebiet des Fahrsports begann die Geschichte eigentlich erst im Jahr 1978 mit dem ersten Fahrlehrgang. Das führte dann dazu, dass sich eine Fahrabteilung bildete, die dann auch schon bald kleine Fahrturniere durchführte.

Ländlich sittlich und ziemlich einfach war die Angelegenheit. Im Laufe der Zeit wurde daraus immer mehr und im Jahr 2000 fand dann das erste Kreis-Fahrturnier in Haldern statt. Es folgte 2001 die Rheinische Meisterschaft für Zweispänner. Dann 2003 die Rheinischen Meisterschaften für Ein-, Zwei- und Vierspänner.

Das war erstmalig im Rheinland, dass alle drei Anspannungsarten auf einem Landesturnier um Meisterehren kämpften.

Im Jahr 2005 folgte dann die NRW Meisterschaft für Ein-, Zwei- und Vierspänner, auch das war so erstmalig.

Scheinbar waren die Pferdesportverbände vom Rheinland und Westfalen mit der Durchführung der bisherigen Turniere in Haldern zufrieden. Und das führte dann dazu, dass die Deutsche Reiterliche Vereinigung, FN, in Warendorf uns beauftragte, im Jahr 2007 die Deutschen Meisterschaften der Fahrer mit Behinderung durchzuführen. Dazu fanden noch die Rheinischen Meisterschaften für Zwei- und Vierspänner im Programm statt. Somit hatten wir also alle drei Anspannungsarten auf dem Platz.

Aus ganz Deutschland kamen die Teilnehmer für die Meisterschaften.
Das war aber auch die Obergrenze für solche Veranstaltungen in unserem Verein. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite für die Deutsche Meisterschaft.

Wir machen unsere Stadt und unsere Region auf dem Gebiet des Pferde- und Fahrsportes immer bekannter und somit ist eine enge Zusammenarbeit aller Gruppen äußerst wichtig.

Man kann nicht sagen, dass die Kutschenfahrer auch das Open-Air in Haldern besuchen oder auch umgekehrt. Doch alle diese Veranstaltungen tragen dazu bei, den Namen Rees-Haldern in die Welt hinaus zu tragen.

Sollten Sie weiteres Interesse an unserer Fahrabteilung haben, so sprechen Sie uns an. Gern erteilt unser Fahrwart Bernd Sommer nähere Auskünfte unter Telefon 02850/1521.

In diesem Sinne
Bremse frei!!!!